25.06. / 26.06.2010
In der Repüblik in München war üben für den Ernstfall angesagt. Mit von der Partie im offenen Atelier waren Christoph Medicus, Daniel Estenfelder und Dominic Memmel. Von Katastrophen und Hitzewelle geprägt wurde es ein unerwartet spannendes Wochenende.
Christoph Medicus
Christoph Medicus, Akademie der Bildenden Künste (Mainz), arbeitete doppelbödig, jedoch ohne Netz. In verschiedenen Räumen errichtete der Künstler vom Stil her höchst unterschiedliche Installationen, welche jeweils bei der Betrachtung aus der 'richtigen' Perspektive ein Wort ergaben. Nicht jedes Wort war einfach zu erkennen, überhaupt ist das Erkennen hier nicht immer zwingend notwendig. Als zweite künstlerische Ebene entstand eine Fotostrecke der Installationen. Diese fügte Christoph Medicus zu einem Satz zusammen:
"Sorry, but there is not what You are looking for."
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Daniel Estenfelder
Der Architekturstudent der FH Mainz und freischafende Künstler Daniel Estenfelder arbeitete mit Wand und Raum. Zuerst entstanden fabrige Dreiecksformen, welche stilistisch mit dem dreidimensional-räumlichen Werk verbunden waren. Hier arbeitete der Künstler vor allem mit Dachlatten. Es entstand ein futuristisches Deckenkonstrukt, welches sich über den gesamten Raum spannte.
Dominic Memmel
Dominic Memmel, Initiator und Organisator von Disco und Kunst arbeitete mit einem großen Raum. Dieser sollte zum einen zum Spielzimmer-Büro werden, zum anderen sollte die Atmosphäre einer begehbaren Theaterbühne entstehen. Vorlage war das Buch '1984'.
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